Grundlagenseminare und Praxis-Workshops

Tagesseminar „Film sehen und verstehen – für Cineasten und Filmemacher“

Was macht einen klassischen Mainstream-Film so interessant? Wie erklärt sich der Erfolg eines Außenseiter-Films? Warum ist eine Szene so komisch, so traurig, so tragisch? Wie ist dieser Film eigentlich dramaturgisch aufgebaut? Welches Konzept verfolgen Visual-, Set- und Sound-Design? Weshalb spiegelt ein Film unsere heutigen Befindlichkeiten so amüsant, so treffend, so provozierend? Bezüglich dieser weiterer Fragen zu Dramaturgie und Drehbuch, Schauspielerführung und Regie, Set-Design und Requisite, Licht und Bildgestaltung, Kamera und Ton, Schnitt und Montage, Musik und Sound-Design nehmen wir einen Tag lang einen modernen Filmklassiker Szene für Szene und Einstellung für Einstellung unter die Lupe. Empfehlenswert für Cineasten ebenso wie für Filmemacher.

Marcus Patrick Rehberg, Sa. (oder So.), 10 bis 17 Uhr (keine Teilnahmerbegrenzung)

Wochenend-Seminar „Grundlagen des Drehbuchschreibens“

Der Kurs richtet sich an alle, die das Handwerk des Drehbuchschreibens (kennen) lernen möchten. Am Anfang stehen viele Fragen: Was ist ein Plot? Wozu dienen Exposé und Treatment? Wie schaut ein fertiges Drehbuch aus? Wie schreibe ich gute Dialoge? Was ist Dramaturgie? Wie erzeuge ich Spannungsbögen? Wann und wozu brauche ich eine Struktur? Diese und viele weitere grundlegende Aspekte des Drehbuchschreibens werden theoretisch sowie anhand von Drehbuchauszügen bzw. Filmausschnitten und praktischen Übungen erarbeitet.

Marcus Patrick Rehberg · Sa/So 10.00 bis 17.00 Uhr · 8 Plätze

WE-Seminar „Praxis des Drehbuchschreibens“

In diesem Kurs kann das handwerkliche Basiswissen vertieft und praktische Schreib-Erfahrung gesammelt werden. Szene und Dialog bilden den Schwerpunkt der intensiven Schreib-Übungen. Abwechselnd dazu werden ein Kinofilm und dessen Drehbuchvorlage abschnittweise analysiert, alternative Handlungsverläufe entwickelt und hierzu wiederum neue Szenen geschrieben. Ziel der Arbeit ist es, auf möglichst anschauliche Weise die Handhabung dramaturgischer Struktur- und Funktionselemente zu erlernen und durch konstruktives Feedback die Wirkung der eigenen Arbeit besser einschätzen zu können.

Marcus Patrick Rehberg · Sa/So 10.00 bis 17.00 Uhr · 8 Plätze

Fortlaufendes Wöchentliches Abendseminar „Drehbuchentwicklung und Stoffentwicklung“

Der Kurs lädt alle ein, die ihr eigenes Drehbuchprojekt
(weiter-)entwickeln wollen. Ziel ist es, den aktuellen Stand zu analysieren, um dann Schritt für Schritt die jeweils nächste Phase zu erreichen:
Plot – Exposé – Step-Outline – Treatment – 1.Drehbuchfassung – 2. Fassung.
Das Angebot beinhaltet kontinuierliche dramaturgische Beratung, fallbezogenen Anwendung gängiger Drehbuchentwicklungsmethoden, Rückmeldung durch die Gruppe und die Online-Projektbetreuung zwischen den Kursterminen
An den drei Kurstagen werden die Arbeitsergebnisse sowie die individuellen, projektbezogenen Ziele und Zeitpläne besprochen.

Marcus Patrick Rehberg · Sa/So 10.00 bis 17.00 Uhr · 5 Plätze

Workshop-Woche „Crash-Kurs Drehbuch“

Hier lernst du, alles was du zum Schreiben brauchst, in fünf Tagen. Dann willst du schreiben. Weil du so viel Input und Motivation bekommen hast. Dann willst nur noch schreiben, schreiben, schreiben. Bis die Story endlich ein Film ist. Noch Fragen?

„Dein Drehbuch in 14 Tagen“

Kann man ein Drehbuch von 90 Seiten in 14 Tagen schreiben? Ja. Es geht. Der Dozent hat es selbst getan. Man braucht allerdings ein Thema, dass man genau kennt, dass man selbst erlebt hat oder für das man schon seit langer Zeit brennt und sich auskennt damit. Ober man ist bereits, sich einfach den Assoziationen zu überlassen und „on the fly“ zu recherchieren im Innen und Außen. Die Rechnung ist einfach: 10 Drehbuchseiten pro Tag schreiben. Rein technisch gar kein Problem. Das macht 9 Tage. Das habe ich selbst ausprobiert und es hat geklappt. Die zusätzlichen 5 Tage sind der notwendige Puffer, um realistisch zu bleiben. Denn Drehbuchschrieben ist Chaos. Oder besser gesagt: Ordnung ins Chaos bringen. Wer schon ewig ein Projekt in der Schublade hat. Oder schon ewig damit anfangen will, ist der Workshop ein idealer Kick-Starter, um vom Zaun, auf dem man schon ewig sitzt, zu springen und loszulaufen. Worauf wartest du?

Workshop-Woche „Himmlisches Storytelling“

Eine Workshop-Woche von und mit Marcus Patrick Rehberg

Inhalt der 5 Workshop-Tage:

1.Tag

Planting und Pay-Off

Das universelle Implemetierungs-Tool für alle Drehbuch-Theorien

Drehbuch-Theorien haben sich aus Theorie anderen Bereiche entwickelt:

  • Dramen-Theorie (Aristoteles, Lessing, Freytag, Mabley)
  • Schauspiel-Theorie (Stanislawski, Chechow)
  • Mythen-Theorie (Campbell)
  • Psychologie (Jung, Freud, Jean Houston, Hellinger, Varga v. Kibed)
  • Film-Theorie (Monaco, Field)

Kurze Vorstellung der gängigen Drehbuchtheorien. Erklärung mit Beispielen Übungen wie man die Lehren/Methoden mit dem Konstruktions-Werkzeug „Planting&Pay-off“ konkret umsetzen kann.

2. Tag

Die sieben hermetischen Prinzipien

Sieben grundlegende Funktionsprinzipien

Vorstellung der Bedeutung der (über Hermes Trismegistos überlieferten) sieben hermetischen Prinzipien – und deren Interpretation fürs Geschichtenerzählen.

  • Geistigkeit: Alles ist Geist. Alles entsteht aus Gedanken. Arbeiten mit dem „Sechsten & Siebten Sinn“ im Zusammenhang mit Hypophyse & Epiphyse (“Drittes Auge“), Alpha-Wellen-Modus etc.
  • Entsprechung: Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. Wie im Kleinen, so im Großen. Etc.
  • Polarität: Alles hat sein Gegensatz. Gegensätze ziehen sich an. Heben sich gegenseitig auf. Alles ist letztlich Vereinbar.
  • Rhythmus: Alles verläuft in Pendelbewegungen. Der Ausschlag in die eine Richtung hat den Ausschlag in die andere Richtung zur Folge.
  • Schwingung: Alles bewegt sich. Alles Vibriert.
  • Kausalität/Karma: Jede Ursache zeigt/hat irgendwann ihre Wirkung.
  • Geschlechtlichkeit: Männlich/weiblich, Animus/Anima.

3. Tag

Die Figurenleiter

Eine qualitative Meta-Struktur

Die Stufen bzw. Phasen der Entwicklung der Hauptfigur sowie des Gesamten Figurenensembles inkl. Antagonisten bestehen jeweils aus polaren Gegensatzpaaren:

  1. Ordnung vs. Chaos
  2. Freier Wille vs. Unfreier Wille
  3. Ernsthaftigkeit vs. Unernst/Unbewusstheit
  4. Geduld vs. Ungeduld
  5. Barmherzigkeit vs. Unbarmherzigkeit
  6. Weisheit vs. Unwissenheit/Ignoranz
  7. Liebe vs. Hass

Vorstellen und Erlebbarmachen / persönliches Erinnern/Erfahren der einzelnen Stufen mittels Übungen. Eigener Nachweis an Filmklassikern/Theaterstücken.

4. Tag

Mega-Mikro-Marko-Meta-Filmanalyse

„Der Club der toten Dichter“

Innerhalb eines Tages analysiere ich den kompletten Film (inkl. Drehbuch) auf allen wichtigen Ebenen. Vom Detail bis zur Meta-Struktur: Einzelne Einstellungen, Handlungsschritte, Szenen, Sequenzen, Akte. Unter Berücksichtigung der Dramaturgie von , Drehbuch, Produktion, Regie, Schauspiel, Kamera/Kadrierung/Licht, Szenenbild/Setting/Ausstattung, Kostüm, Requisite, Sound-Design/Ton/Musik, Schnitt/Montage. Danach sieht man Filme andersJ.

5. Tag

Soul-Script

Dramaturgie des Lebens

Die Reise des Autors: Mit dem tieferen bzw. höheren Wissen, dass es eine Dramaturgie des Lebens gibt, einem (offen-endigen, multi-optionalen, multi-dimensionalen) Seelen-Drehbuch, dass bereits vor unserer Inkarnation geschrieben wurde, wird script-writing zu soul-writing. Wir arbeiten mit dem „Siebten Sinn“ (7. Chakra, Hypophyse, höhere Eingebung). – Drehbuch-Schreiben ist viel älter und bedeutsamer, als wir gemeinhin so denken! Wir schreiben mit unseren Gedanken, Gefühlen und Taten unser aller Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. – Doch wer schreibt an meinem Drehbuch mit? Wer spielt in wessen Film welche Rolle? Welche Rolle haben die Antagonisten? Wer führt in meinem Lebensfilm die Regie? Was bedeuten die Wendepunkte, Katastrophen, Krisen, Happy-Ends in unserem Leben aus Karmischer Sicht – und darüber hinaus.

Autoren-Bewusstsein: Wie Filme, Theaterstücke oder Romane besitzt auch unsere persönliche Lebensgeschichte einen inneren und äußeren Spannungsbogen, einen roten Faden, der die einzelnen Ereignisse und Handlungen – aus der spirituellen Sicht der Seele – sinnstiftend verbindet. In diesem Tagesseminar lernen wir unterschiedliche dramaturgische Methoden kennen, um die Ereignisse unseres Lebens und die handelnden Figuren auf den dahinter verborgenen Plan hin zu analysieren. Konkrete Übungen laden dazu ein, die tiefere Bedeutung und Funktion bestimmter Wendepunkte, Krisen, Katastrophen und Happy-Ends in unserem individuellen „Lebensfilm“ zu entdecken. Aus diesen dramaturgischen Einsichten heraus ist es möglich, dass wir die nächsten Szenen, Akte oder Wendepunkte unseres „Lebensfilms“ bewusster erleben und gestalten können.

Hintergrund: Jeder Mensch kommt mit einem Lebensplan auf die Welt. Wir haben ihn zuvor selbst geschrieben. Es existiert quasi eine Art geistiges, feinstoffliches „Drehbuch“. Allerdings haben wir es nicht auf dem Nachttisch liegen und können nicht am Abend darin lesen, um uns auf die Szenen, die am folgenden Tag auf dem „Drehplan“ unseres „Lebensfilms“ stehen, vorzubereiten. Aber wir können uns die bereits verfilmten Drehbuchseiten in unserem „Kopfkino“ anschauen. Daraus  lassen sich Rückschlüsse aufs zugrundeliegende „Drehbuch“ bzw. den eigenen Lebensplan ziehen.

Kontakt: mprehberg@gmail.com oder 0741-40388794

Alle Kontaktdaten auch auf meiner VeDRA-Profilseite (Website des Dramaturgenverbands)